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Colle di Val dâElsa
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Colle di Val dâElsa (meist nur Colle oder Colle Val dâElsa) ist eine Stadt mit 21.668 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Toskana, Provinz Siena. Sie liegt im Tal der Elsa. Sehenswert ist die Oberstadt Colle Alta, die durch einen Aufzug von der Unterstadt aus zu erreichen ist. Die Stadt war frĂźher berĂźhmt fĂźr ihre Buchdruckereien und Glaswaren.
Contents
⢠Geografie
⢠Geschichte
⢠Colle alto
⢠Colle basso
⢠Weitere
⢠Kultur
⢠Museen
⢠Theater
⢠Sport
⢠Wirtschaft
⢠Verkehr
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geografie
Der Ort erstreckt sich Ăźber 92 km². Die Gemeinde liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 776 GR/G und ist Teil des Erzbistums Siena-Colle di Val dâElsa-Montalcino. Zu den wichtigsten Gewässern im Gemeindegebiet zählt der namenszusatzgebende Fluss Elsa (13 von 81 km im Ortsgebiet).cite-ref-3[3]
Zu den Ortsteilen (Frazioni) gehĂśren Bibbiano (218 m, ca. 40 Einwohner), Borgatello (247 m, ca. 260 Einwohner), Boscona (235 m, ca. 60 Einwohner), Campiglia dei Foci (242 m, ca. 870 Einwohner), Castel San Gimignano (377 m, ca. 150 Einwohner, gehĂśrt in Teilen auch zu San Gimignano), Collalto (259 m, ca. 30 Einwohner), Coneo (247 m, ca. 260 Einwohner), Gracciano dâElsa, Lano (277 m, ca. 50 Einwohner), Mensanello (247 m, ca. 40 Einwohner), Montegabbro (277 m, ca. 15 Einwohner), Onci (204 m, ca. 15 Einwohner), Quartaia (266 m, ca. 440 Einwohner), SantâAndrea (226 m, ca. 30 Einwohner), Scarna (218 m, ca. 50 Einwohner) und Selvamaggio (225 m, ca. 170 Einwohner).cite-ref-4[4] Weitere Ărtlichkeiten (localitĂ ) bzw. Weiler sind Buliciano, Dometaia, Molino dâAiano, Partena, Paurano und Vico.
Die Nachbargemeinden sind Casole dâElsa, Monteriggioni, Poggibonsi, San Gimignano und Volterra (PI).
Geschichte
Erste historische Funde im Gemeindegebiet stammen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. Danach wurde die Gegend von den Etruskern bewohnt, die hauptsächliche Spuren in den Ortsteilen Dometaia und Le Ville hinterlieĂen. Wichtigen Einfluss auf die Geschichte der Stadt hatte die Via Francigena, die an der heute nicht mehr vorhandenen Pieve a Elsa (auch als Pieve dâElsa bezeichnet, bei Sigerich der Ernste als 17. Reisetag unter Aelsae gefĂźhrt) im Ortsteil Gracciano entlangfĂźhrte.
Der heutige Ort entstand um das 10. Jahrhundert und war in die Ortsteile Piano (auch Spugna genannt, heutiges Colle basso) und Castello di Piticciano (heutiges Colle alto, auch nur Castello genannt) unterteilt, später kam noch das sogenannte Stadtdrittel Borgo (Borgo di Santa Caterinacite-ref-proloco-5-0[5]) vor den Toren von Colle alto hinzu.cite-ref-tci-6-0[6] Erstmals erwähnt wird die Burg von Piticciano in einem Dokument der Aldobrandeschi vom 8. Oktober 1007. Weitere Erwähnungen findet der Ort in Briefen der Päpste Paschalis II. vom 27. November 1115, von Gelasius II. (27. November 1119), Anastasius IV. (7. Dezember 1153) und Hadrian IV. (16. April 1154). In der nachfolgenden Zeit suchte die Gemeinde VerbĂźndete, die sie in San Gimignano und Semifonte (heute auf dem Gebiet der Gemeinde Barberino Val dâElsa, 1202 eingenommen und zerstĂśrt durch Florenz) fand. GegenĂźber standen die Gemeinden aus Poggibonsi und Volterra. Damaliger Hauptort war Graccianocite-ref-tci-6-1[6], aber nach den aufkommenden Konflikten zwischen Ghibellinen und Guelfen bzw. Siena und Florenz zogen die meisten der Einwohner in das Castello, das sich bis zum Palazzo Campana vergrĂśĂerte und nun unter dem Namen Castelnuovo deâ Franchi gefĂźhrt wurde. Am 4. September 1260 nahm Colle an der Seite der Guelfen an der Schlacht von Montaperti teil, aus der der Gegner siegreich hervorging. Nach dem Tod Manfreds 1266 wendete sich das Blatt wieder zugunsten der Guelfen, die Siena am 16. und 17. Juni 1269 in der Schlacht von Colle schlagen konnten.cite-ref-7[7] 1301 trat Colle in eine Allianz mit Florenz, Lucca, Siena, Prato und San Gimignano ein, um gegen Pistoia anzutreten.
Im 13. Jahrhundert wurden die sogenannten Gore erschaffen, ein kĂźnstliches Kanalsystem, das die Wasser der Elsa dem Ort zufĂźhrte und sowohl die Ober- als auch die Unterstadt versorgte. Am Anfang des gleichen Jahrhunderts erklärte sich Colle zur freien Kommune, die kommunalen Statuten mit der Einrichtung des Amtes des Capitano del Popolo und der PodestĂ entstanden 1307.cite-ref-8[8] Vom 24. September bis zum 2. November litt die Stadt unter der Belagerung der Truppen aus Siena und des KĂśnigreich Neapel, die von Papst Sixtus IV. unterstĂźtzt wurden. Die Belagerung fand im Kontext und nach der Pazzi-VerschwĂśrung statt und endete mit der Einnahme von Colle, wobei die Ponte Campana zerstĂśrt wurde (später wieder aufgebaut). 1481 kehrte der Ort zu Florenz zurĂźck. Nach dem Fall der Republik Siena 1555 kehrte eine Zeit des Friedens ein. 1592 wurde dem Ort eine eigene DiĂśzese durch Clemens VIII. zugesprochen, die am 30. September 1986 im Erzbistum Siena-Colle di Val dâElsa-Montalcino aufging.
Im FrĂźhjahr 2007 kam es zu Protesten gegen den Bau einer Moschee mit Minarett. Nach jahrelangen Polemiken, die auch auĂerhalb Italiens bekannt wurden und an denen sich unter anderem Oriana Fallaci und Mario Borghezio beteiligten, wurde am 25. Oktober 2013 auf einem Gelände auĂerhalb des Stadtzentrums die Moschee von Colle di Val dâElsa eingeweiht.cite-ref-9[9]
Bauwerke und Baudenkmäler
Colle alto
Castello
⢠Concattedrale dei Santi Alberto e Marziale (Dom). Das 1603 durch den Architekten Fausto Rughesi begonnene Bauwerk entstand auf der im 12. Jahrhundert errichteten Cappella di San Salvatoris de Colleveteri und späteren Pieve dei Santi Salvatore ed Alberto. Enthält 1690 entstandene Fresken von Giuseppe Nicola Nasini sowie Werke von Deifebo Burbarini, Rutilio Manetti, Mino da Fiesole, Astolfo Petrazzi, Pietro Tacca, Ottavio Vannini (Leinwandbild Ultima Cena, 1636 entstanden).
⢠Santa Maria in Canonica, erstmals 1183 dokumentierte Kirche in Colle Alta. Enthält Werke von Pier Francesco Fiorentino (Fresko Dio Padre Benedicente und Altarbild Madonna col Bambino e i Santi Giovanni Battista, Lorenzo, Marco e Nicola).
⢠Casa-torre di Arnolfo di Cambio, Geschlechterturm und Geburtshaus von Arnolfo di Cambio in der Via del Castello.
⢠Palazzo Campana, Palast Ăźber der Via del Castello mit zugehĂśriger BrĂźcke (Ponte Campana). Wurde um 1536 durch Baccio dâAgnolo errichtet und ist einem Stadttor ähnlich.
⢠Palazzo del Comune, auch Palazzo dei Priori genannt, Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, beherbergt heute das Museum Museo civico e dâarte sacra di Colle di Val dâElsa, in dem sich Werke des Badia-a-Isola-Meisters (Madonna col Bambino e angeli, auch MaestĂ genannt, stammt aus der Kirche Abbazia dei Santi Salvatore e Cirino in Abbadia a Isola (Monteriggioni)) sowie von Lorenzo di Bicci (Madonna con Bambino e Santi, Crocifissione di Cristo, stammt aus der Kirche Chiesa di San Giusto a Villore in Poggibonsi), Alessandro Casolani, Cennino Cennini, Segna di Bonaventura, Pier Francesco Fiorentino, Sebastiano Folli, Ridolfo Ghirlandajo (Compianto su Cristo morto), Bernardino Mei und Ventura Salimbeni befinden.
⢠Palazzo del PodestĂ , auch Palazzo Pretorio genannt, ehemaliges Rathaus aus dem 14. Jahrhundert. Beheimatet heute das Museo Archeologico, das Antiquarium Etrusco âRanuccio Bianchi Bandinelliâ und ist Sitz der Gruppo Archeologico Colligiano.
⢠Palazzo Buonaccorsi, 16. Jahrhundert, Via del Castello 21.cite-ref-schede-10-0[10]
⢠Palazzo Dini, 16. Jahrhundert, Via del Castello 47.cite-ref-schede-10-1[10]
⢠Palazzo Giusti, 16. Jahrhundert, Via del Castello 38.cite-ref-schede-10-2[10]
⢠Palazzo Luci, 16. Jahrhundert, Via del Castello 3.
Borgo
⢠San Pietro, mit anliegendem Kloster Monastero delle Oblate agostiniane, wurde im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts von Pietro Usimbardi fertiggestellt. Enthält die Werke âAssunzione della Madonnaâ, âSan Nicola di Bariâ und âSan Carloâ.cite-ref-luoghifede-11-0[11]
⢠Santa Caterina, Kirche, die im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde.cite-ref-luoghifede-11-1[11] Die heutige Erscheinungsform stammt aus dem 18. Jahrhundert.cite-ref-proloco-5-1[5] Enthält eine Skulpturenreihe aus glasiertem Terrakotta aus dem 16. Jahrhundert von Zaccaria Zacchi.cite-ref-luoghifede-11-2[11] Die Kirche ist der Katharina von Alexandrien geweiht.cite-ref-proloco-5-2[5]
⢠Oratorio della Compagnia della Santa Croce, entstand als Compagnia della Santa Croce im 17. Jahrhundert und liegt linksseitig der Kirche Santa Caterina.cite-ref-schede-10-3[10]
⢠Palazzo Alessi (heute Palazzo Salvetti), 16. Jahrhundert, Via Gracco del Secco 5.cite-ref-schede-10-4[10]
⢠Palazzo Apolloni (Palazzo Somerau ex Apolloni Savolini), 17. Jahrhundert, Via Campana 16.cite-ref-schede-10-5[10]
⢠Palazzo Buoninsegni, 17. Jahrhundert, Via Campana 35.cite-ref-schede-10-6[10]
⢠Palazzo Ceramelli, Via Campana 12.cite-ref-schede-10-7[10]
⢠Palazzo Pacini, 16. Jahrhundert, Via Gracco del Secco 79.cite-ref-schede-10-8[10]
⢠Palazzo Renieri di Sotto, heutiges Rathaus, Via Campana 18.
⢠Palazzo Usimbardi (auch Palazzo di Giustiziacite-ref-schede-10-9[10]), 16. Jahrhundert, Via del Gracco del Secco 22.
⢠Porta Nova, auch Porta Salis, Solis oder Volterrana genannt, Stadttor aus dem 15. Jahrhundert, dass das ältere Porta Selva ersetzte. Die Planungen dazu werden Giuliano da Sangallo zugeschrieben.
⢠Convento di San Francesco, 1229 erstmals erwähnter Konvent der Franziskaner kurz auĂerhalb der Stadtmauern. Enthielt die Werke San Ludovico di Tolosa e San Francesco von Lippo Memmi, Madonna con Bambino von Sano di Pietro und Madonna con Bambino con i Santi Domenico e Francesco von Pier Francesco Fiorentino, die sich heute in der Pinacoteca Nazionale di Siena befinden. Bei Restaurierungsarbeiten 1992 fanden sich Fresken von Cennino Cennini und Pier Francesco Fiorentino wieder.
Colle basso
⢠Chiesa di SantâAgostino, 1305 entstandene und 1531 nach Plänen von Antonio da Sangallo der Ăltere veränderte Kirche im gotischen Stil. Enthält unter anderem die Werke Madonna col Bambino von Taddeo di Bartolo, Deposizione e santi (1519 entstanden) von Ridolfo Ghirlandaio und PietĂ e Santi von Ludovico Cigoli.cite-ref-luoghifede-11-3[11]
⢠Beata Vergine del Renaio, Kirche, die im 16. Jahrhundert entstand und nahe der Kirche von Santa Maria a Spugna liegt.cite-ref-12[12]
⢠Abbazia di San Salvatore a Spugna, Abtei aus dem 12. Jahrhundert, heute mehrfach umgebaut und als Fattoria genutzt.cite-ref-tci-6-2[6]
⢠Ponte di Spugna, auch Ponte di Arnolfocite-ref-tci-6-3[6], ehemalige Brßcke ßber den Elsa zwischen der Abbazia di San Salvatore a Spugna und Santa Maria a Spugna. Wird heute als Neubau fßr den Verkehr genutzt.
⢠Porta Guelfa, Stadttor der Befestigungen von Colle bassa.cite-ref-tci-6-4[6]
⢠Santa Maria a Spugna, Kirche aus dem 10. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert verändert wurde.cite-ref-tci-6-5[6]
⢠Banca del Monte dei Paschi di Siena, 1973 durch Giovanni Michelucci entstandenes Bankhaus der Banca Monte dei Paschi di Siena, das durch die Restaurierung einer alten Glasfabrik entstand.
In den Ortsteilen
⢠San Niccolò (Niccolò e Caterina), Kirche im Ortsteil Bibbiano.cite-ref-13[13]
⢠San Michele Arcangelo, Kirche in Borgatello, die erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt wurde.cite-ref-14[14]
⢠San Giorgio, Kirche in Buliciano.
⢠San Bartolomeo, Kirche im Ortsteil Campiglia dei Foci, die erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wurde.cite-ref-15[15]
⢠Santi Biagio e Anna, Kirche in Collalto.
⢠Pieve dei Santi Ippolito e Cassiano a Conèo, erstmals 972 dokumentierte Pieve nahe Conèo.
⢠Santa Maria delle Nevi, Kirche bei Fabbricciano.
⢠San Marziale, Kirche in Gracciano.
⢠San Martino, Kirche in Lano.
⢠Santuario di Santa Maria delle Grazie, Sanktuarium im Ortsteil Le Grazie. (16. Jahrhundert), entstand wahrscheinlich ßber einer älteren Struktur.cite-ref-16[16]
⢠Santa Maria Assunta, Kirche in Mensanello aus dem späten 13. Jahrhundert. Wurde im 19. Jahrhundert vergrĂśĂert und im 20. Jahrhundert erneuert.cite-ref-17[17]
⢠San Michele, romanische Kirche in Onci.cite-ref-percorsi-19-1[19]
⢠Santi Jacopo e Filippo, Kirche im Ortsteil Quartaia. Entstand 1356 als Kirche San Cerbone und wurde später umbenannt zu Jacopo und Filippo.cite-ref-21[21]
⢠San Biagio, Kirche nahe SantâAndrea.
⢠SantâAndrea, Kirche im Ortsteil SantâAndrea. Wurde erstmals am Anfang des 11. Jahrhunderts erwähnt und wurde im 18. Jahrhundert restauriert.cite-ref-22[22]
Weitere
⢠Le Caldane, Thermalquelle sĂźdlich von Gracciano dellâElsa, die schon von den Etruskern benutzt wurde. Wurde 1260 von Siena zerstĂśrt und 1440 wiederhergestellt.cite-ref-23[23]
⢠Gore di Colle di Val dâElsa, kĂźnstliches Kanalsystem zur Wasserversorgung der Stadt. Entstand im 13. Jahrhundert und beginnt an der BrĂźcke Ponte di San Marziale. Hier, an der Steccaia und Callone Reale genannten Stelle, werden die Wasser des Elsa abgeleitet und in den Hauptkanal Gora Maestro gefĂźhrt.cite-ref-24[24]
⢠Parco Fluviale dellâAlta Val dâElsa, Naturpark entlang der Elsa.cite-ref-25[25] Verläuft von der BrĂźcke Ponte di San Marziale (sĂźdlichster Punkt des Weges) bis zur BrĂźcke Ponte di Spugna (nĂśrdlichster Punkt).
⢠Ponte di Santa Giulia, BrĂźcke an der Gabelung nach Monteriggioni und Casole dâElsa.
Kultur
Museen
⢠Kristallmuseum (Museo del Cristallo) in Colle basso.cite-ref-27[27]
⢠Archäologisches Museum âRanuccio Bianchi Bandinelliâ (Museo Archeologico âRanuccio Bianchi Bandinelliâ) im Palazzo Pretorio.cite-ref-28[28]
⢠Museum San Pietro, vorher: Museum fĂźr Stadtgeschichte und Sakrale Kunst (Museo San Pietro, vorher: Museo Civico e Diocesano dâArte Sacra) im Palazzo dei Priori bzw. Palazzo del Comune.cite-ref-29[29]
Theater
⢠Teatro dei Varii, 1762 durch den Architekten Antonio Galli da Bibiena entstandenes Theater mit ca. 200 Plätzen in der Via del Castello 64. Wurde von 1982 bis 1991 restauriert.cite-ref-30[30]
⢠Teatro del Popolo, 1928 durch Gino GÊrard entstandenes Theater, wurde 1971 und 1996 (von Piero Guicciardini und Marco Magni) restauriert und bietet 855 Besuchern Platz.cite-ref-31[31]
Sport
⢠Der 1922 gegrĂźndete FuĂballverein Colligiana spielte mehrere Jahre in der fĂźnftklassigen Serie D und in der viertklassigen Lega Pro Seconda Divisione. Zurzeit tritt der Verein in der viertklassigen Serie D an und spielt seit 1982 im Stadio Gino Manni in der Via Liguria. Das Stadion diente zudem einige Jahre dem AC Siena (bis 2014) als Trainingsplatz.
Wirtschaft
Der Ort ist das Zentrum der italienischen Kristallglasindustrie und hat einen Anteil von 15 % an der Weltproduktion.cite-ref-32[32]
Verkehr
⢠Die Anschlussstellen Colle di Val dâElsa Nord und Colle di Val dâElsa Sud liegen an der RA3, die Florenz mit Siena verbindet.
⢠Ab 1885 war Colle di Val dâElsa Ăźber die Eisenbahnlinie Poggibonsi-Colle Val dâElsa an die Strecke von Empoli nach Chiusi angeschlossen. 1982 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1993 die Strecke abgebaut.
⢠Bei Colle di Val dâElsa gibt es einen kleinen Flugplatz (Aviosuperficie Mensanello) fĂźr die Allgemeine Luftfahrt.
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Romano Bilenchi (1909â1989), Journalist und Schriftsteller
⢠Arnolfo di Cambio (1240/45â1307/10), Architekt und Bildhauer
⢠Cennino Cennini (ca. 1370â1440), Maler
⢠Giovanni De Vivo (1940â2015), rĂśmisch-katholischer Bischof von Pescia
⢠Daniele Righi (* 1976), Radrennfahrer
⢠Tarquinia Tarquini (1882â1976), dramatische Sopranistin
Colle di Val dâElsa in der Literatur
Der Ort und die Schlacht von Colle wird von Dante in der GĂśttlichen KomĂśdie im zweiten Teil (Purgatorio, 13. Gesang, Zeilen 115â118) erwähnt:
Als nahâ bei Colle meine Landsgenossen
Den kampfbereiten starken Feind erreicht;
Da bat ich Gott um das, was er beschlossen.
Drauf wird ihr Heer geschlagen und entweicht.
(StreckfuĂ-Ăbersetzung)cite-ref-33[33]
Literatur
⢠Rainer Eisenschmid (Hrsg.): Toskana. 16. Auflage. Baedeker, Ostfildern 2013, ISBN 978-3-8297-1473-0, S. 209â211.
⢠Emanuele Repetti: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (Onlineausgabe der Universität Siena, italienisch).
⢠Provincia di Siena (Hrsg.): I percorsi della Via Francigena nelle terre di Siena. Editrice Le Balze, Montepulciano 2003, ISBN 978-88-7539-002-0, S. 46â54 (italienisch).
⢠TCI: Toscana. Touring Club, Mailand 2003, ISBN 978-88-365-2767-0, S. 590 ff. (italienisch).
Weblinks
Commons
: Colle di Val dâElsa
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Offizielle Website der Gemeinde Colle Val dâElsa (italienisch)
⢠Website des Pro Loco in Colle di Val dâElsa (italienisch)
⢠Offizielle Website des Teatro del Popolo (italienisch)
Einzelnachweise
cite-note-11. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. Abgerufen am 7. August 2025 (BevĂślkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
cite-note-22. Alberto da Chiatina wurde 1135 in Chiatina (heute Teil von Buonconvento) geboren und verstarb am 17. August 1202 in Colle di Val dâElsa. Er ist seit dem 4. Juli 1962 neben San Marziale Schutzpatron der Stadt. Der Festtag des Heiligen ist der 17. Juli, der des San Marziale der 30. Juni, Festtag in Colle ist der 1. Juli
cite-note-33. â Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den FlĂźssen in der Gemeinde Colle di Val dâElsa, abgerufen am 10. September 2014 (italienisch)
cite-note-44. â Offizielle Webseite des ISTAT (Memento des Originals vom 2. August 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Siena, abgerufen am 14. April 2017 (italienisch)
cite-note-proloco-55. â Pro Loco Colle di Val dâElsa
cite-note-tci-66. â Touring Club Italiano: Toscana.
cite-note-77. â Luigi Pruneti: La Toscana dei misteri. Editrice Le Lettere, Florenz 2004, ISBN 88-7166-852-9, S. 168 ff.
cite-note-88. â Offizielle Webseite der Gemeinde zur Geschichte von Colle di Val dâElsa (Memento des Originals vom 29. August 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.comune.collevaldelsa.it, abgerufen am 14. April 2017 (italienisch)
cite-note-99. â Oliver Meiler: SchweinskĂśpfe am Minarett. In: Berliner Zeitung. 13. März 2007, abgerufen am 10. Juli 2015.
cite-note-schede-1010. â Schede di Rilievo del Centro Antico auf den Seiten des Sistema Informativo Territoriale, abgerufen am 16. April 2017 (italienisch)
cite-note-luoghifede-1111. â I Luoghi della Fede.
cite-note-1212. â Il Tirreno zur Kirche Chiesa della Beata Vergine del Renaio, abgerufen am 14. April 2017 (italienisch), mit Abb.
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cite-note-1414. â Soprintendenza per i Beni Architettonici e per il Paesaggio di Siena e Grosseto (Memento vom 17. April 2017 im Internet Archive) zu San Michele Arcangelo in Borgatello, abgerufen am 14. April 2017 (italienisch)
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